UAS7 ist beim Deutschlandjahr USA 2019 dabei

UAS7, die Allianz aus sieben forschungsorientierten, international ausgerichteten deutschen Fachhochschulen, stärkt seit vielen Jahren die transatlantischen Beziehungen mit den USA. Durch Partnerschaften im Bereich der Hochschulbildung und wissenschaftlichen Austausch wächst der intensive fachliche Dialog stetig. Seit zehn Jahren ist das Bündnis mit einem Außenbüro in New York präsent. Hier bündelt es die zahlreichen Nordamerikaaktivitäten seiner Mitgliedshochschulen, fördert und lenkt Initiativen und Projekte mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft und vernetzt.

Unter dem Motto „Wunderbar together. Germany and the U.S.“, macht das Deutschlandjahr in den USA die gewachsene Partnerschaft beider Länder sichtbar und vermittelt ein facettenreiches und aktuelles Deutschlandbild. Gesteuert wird diese konzertierte Aktion, an der ausgewählte Akteure aus den Bereichen Industrie, Politik, Bildung, Kultur und Wissenschaft beteiligt sind, gemeinsam vom Auswärtigen Amt, dem Bundesverband der Deutschen Industrie und dem Goethe-Institut.

Das UAS7-Projekt “Skills and Employability Made in Germany“ stellt an fünf Universitäten im sogenannten „American Heartland  in Alabama, Indiana, Kansas, South Carolina und Pennsylvania das Modell „Fachhochschule“ in den Fokus und beleuchtet hierbei v.a. das Konzept „Duales Studium“. Hochschulen und Industrie zeigen in den Vereinigten Staaten großes Interesse an der angewandten Lehre und Forschung „Made in Germany“. Mit dem UAS7-Projekt werden Repräsentant/innen der UAS7-Hochschulen Studierenden, Lehrenden, Young Professionals und Unternehmensvertreter/innen konkrete Möglichkeiten aufzeigen, wie das Studium an einer amerikanischen Hochschule mit einem Praktikum in einem deutschen Unternehmen in ihrer Region oder in Deutschland verbunden werden kann. Es geht auch um notwendige fachliche Fähigkeiten und die persönliche Vorbereitung auf eine transatlantische Karriere. Auf sogenannten „Skills Fairs“ können Teilnehmer/innen sich zudem über internationale Praktika, konkrete Forschungsprojekte und Auslandsaufenthalte als Talentschmieden für künftige Führungskräfte informieren.

Das Projekt Deutschland Ambassadors Initiative“, das das UAS7-Verbindungsbüro New York gemeinsam mit anderen dort ansässigen Hochschulbüros gestartet hat, will Alumni in den Vereinigten Staaten, die an Hochschulen im amerikanischen Heartland arbeiten, als aktive Botschafter/innen für Deutschland gewinnen. Über ihre USA-Repräsentanzen vernetzen 14 deutsche Hochschulen, darunter die sieben UAS7-Hochschulen, Absolventinnen und Absolventen in Nordamerika, organisieren gemeinsame Veranstaltungen und Projekte. Dieses Netzwerk wird nun erweitert. Im Fokus steht die Verbindung der Alumni zu Deutschland an sich, über die Alma Mater hinaus. In Regionen mit deutscher Tradition und in denen ehemalige Studierende aus Deutschland leben, werden Plattformen geschaffen („Vom Nobelpreis Gewinner zum Studenten“). Ziel ist es, diese Alumni als Botschafter/innen zu gewinnen, die für Studienaufenthalte und Praktika in Deutschland werben und Interessierte bei der Organisation unterstützen.