Promotion an Hochschulen für angewandte Wissenschaften - UAS7 stellt Promotionspapier im Einklang mit dem HRK-Orientierungsrahmen vor

Die Zahl der Promovierenden, die an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften forschen und von deren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern betreut werden, steigt kontinuierlich. Dies bringt eine wachsende institutionelle Verantwortung mit sich, die die UAS7 Hochschulen aktiv übernehmen.  An den UAS7-Hochschulen stieg die Anzahl der kooperativen Promotionsverfahren seit 2009 um mehr als das Doppelte auf 694 laufende Verfahren im Jahr 2016. Im Rahmen dieser kooperativen Promotionsverfahren arbeiten die UAS7 mit nationalen und internationalen Universitäten zusammen.

Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind durch ihren gesetzlichen Auftrag der Forschung verpflichtet. Die Forschungsaktivitäten sind an den einzelnen Standorten der UAS7-Hochschulen in den letzten Jahren nachweislich stark gestiegen. Durch die Vielzahl von meist drittmittelfinanzierten FuE-Projekten entstehen an UAS7-Hochschulen Möglichkeiten und Strukturen, die für kooperative Promotionsvorhaben genutzt werden können. Thematisch decken die Promotionen alle Fachdisziplinen der Hochschulen ab.

Die wachsende Zahl der betreuten Promotionen zeigt, dass das Angebot an Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu promovieren, immer häufiger genutzt wird. Die UAS7-Hochschulen stellen damit die  Durchlässigkeit vom Bachelor- über das Masterstudium bis zur Promotion sicher. Sie eröffnen mit der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vielfältige Karrierewege innerhalb und außerhalb des Wissenschaftssystems.

Darüber hinaus sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die durch Promotionsvorhaben gewonnen werden, ein zentrales Element für die Profilierung und Weiterentwicklung von Lehre und Forschung an den UAS7-Hochschulen.

Ein kooperatives Promotionsverfahren findet unter herausfordernden Rahmenbedingungen statt. Die Betreuung durch Professorinnen und Professoren an zwei Hochschulen, die formalen Vorgaben der Promotionsordnungen der kooperierenden Universitäten, die Anforderungen des Drittmittelgebers sowie ggf. die Anforderungen von Praxispartnern müssen miteinander in Einklang gebracht werden.

Die UAS7-Hochschulen übernehmen im Zuge der Weiterentwicklung ihrer Forschungsaktivitäten zunehmend institutionelle Verantwortung für Promotionsvorhaben. Dazu hat der UAS7-Verbund folgende Qualitätsstandards definiert:

Betreuungsvereinbarung - UAS7-Hochschulen schließen Betreuungsvereinbarungen mit den Promovierenden ab. Dort sind Mindeststandards analog zu den Empfehlungen der DFG, der HRK und entsprechender Landesministerien formuliert.

Qualifizierungsmaßnahmen - UAS7 bietet speziell für kooperativ Promovierende Qualifizierungsmaßnahmen an, die sowohl die Vertiefung der Fachkompetenzen als auch der akademischen Schlüsselqualifikationen gewährleisten.

Einbindung in die Hochschule - UAS7-Hochschulen haben flächendeckend interdisziplinäre Promotionskollegs bzw. Graduiertenzentren mit dem Ziel eingerichtet, die interne Vernetzung, den interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch untereinander sowie die Anbindung der Promovierenden an die Hochschule gewährleisten

Internationalisierung - Die Hochschulen im UAS7-Verbund unterstützen und fördern internationale Kontakte und Aufenthalte im Rahmen einer kooperativen Promotion. Europäische Mobilitätsprogramme in Kooperation mit ausländischen Universitäten werden  hierzu verstärkt genutzt.

UAS7 e. V. ist der Zusammenschluss von sieben großen forschungsorientierten deutschen Fachhochschulen mit starker internationaler Ausrichtung. Nach dem Grundsatz „Gemeinsam sind wir stärker“ bilden die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die Hochschule Bremen, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Technische Hochschule Köln, die Hochschule München, die Fachhochschule Münster und die Hochschule Osnabrück seit der Gründung eines gemeinsamen Verbindungsbüros in New York im Jahr 2005 eine strategische Allianz und arbeiten in ausgewählten Bereichen zusammen. Durch die Exzellenz der sieben Hochschulen in den verschiedensten Bereichen, entwickeln sich die Hochschulen miteinander und aneinander weiter und sind somit gleichermaßen eine Qualitätsgemeinschaft und ein Benchmarking-Club.

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