UAS7 begrüßt Änderungen beim Promotionsrecht in NRW

 

Die im UAS7-Verbund zusammengeschlossenen sieben großen forschungsorientierten deutschen Fachhochschulen mit starker internationaler Ausrichtung sehen die geplante Gesetzesänderung zum Promotionsrecht in NRW positiv. Die Einrichtung eines hochschulübergreifenden Promotionskollegs für angewandte Forschung stellt eine klare Stärkung dieses Hochschultyps dar.

Promotionen an FHs/HAWs sind Teil unserer Stärke in der angewandten Forschung. Wir legen dabei großes Gewicht auf die Interaktion mit Wirtschaft und Gesellschaft und greifen aktuelle praktische Fragestellungen auf. Zukunftsorientierte Wissenschaft braucht dringend auch anwendungsorientierte Promotionen auf hohem wissenschaftlichem Niveau“ so der UAS7-Vorsitzende Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin. Weiter formuliert er: „Das Bundesland Nordrhein-Westfalen setzt mit dem Vorschlag, ein hochschulübergreifendes Promotionskolleg an Fachhochschulen zu etablieren, auf die erheblichen Innovationspotentiale unseres Hochschultyps auf dem Gebiet der angewandten Forschung.“

Zu UAS7 gehören neben der HWR Berlin, die Hochschule Bremen, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Technische Hochschule Köln, die Hochschule München, die FH Münster und die Hochschule Osnabrück. Die UAS7-Hochschulen setzen sich seit langem bei Bund und Ländern für bessere Rahmenbedingungen bei der Durchführung von Promotionen an HAWs/FHs ein. Der Fachhochschulverbund sieht darin einen Gewinn für die deutsche Forschungslandschaft und einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des deutschen Hochschulsystems.